Logo Nur Mal Kurz Prof Joachim Weimann

Über mich

Professor für Volkswirtschaftslehre, Universität Magdeburg. Experimenteller Wissenschaftler, Umweltökonom, Vater.

Zu den Videos & Quellen

Die Videos zur Reihe "Nur mal Kurz:_Klimapolitik" finden Sie hier. Dazu auch Quellen und weitere Informationen.

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Nur mal kurz:_Klimapolitik

Die Grundidee von „Nur mal kurz:“ ist, dass man mit relativ kurzen Clips (10-15 Minuten lang) Menschen auch vergleichsweise komplexe und komplizierte Zusammenhänge erklären kann, ohne sie dabei zu überfordern. Mit den Videos möchte ich Menschen ein Angebot machen, die nach Orientierung suchen. Die sich Sorgen machen über den Klimawandel und die verunsichert sind, weil sie nicht wissen, was man dagegen tun kann. Diese Verunsicherung ist nachvollziehbar, denn die meisten Forderungen von Klimaaktivisten laufen auf radikale Lösungen hinaus, bei denen nicht klar ist, welche Nebenwirkungen sie auf unseren Wohlstand, unsere soziale Sicherheit und auf unsere Demokratie haben werden. Ich bin der festen Überzeugung, dass es genug wissenschaftliche Evidenz dafür gibt, dass wir Möglichkeiten haben, das Klimaproblem auch ohne radikale Umbrüche mit unabsehbaren Folgen zu lösen. Das möchte ich in meinen Videos zeigen.

Einfach zu Einfach - Sachbuch

Können Demokratien komplexe Probleme bewältigen? Einen Beitrag dazu gibt das Buch „Einfach zu einfach. Wie die leichten Lösungen unserer Demokratie bedrohen“.
Ausgangspunkt aller Überlegungen ist ein echtes Dilemma, in dem Menschen schon seit sehr langer Zeit stecken. Einerseits treibt uns das Verlangen an, unsere Umwelt verstehen zu wollen. Psychologen sprechen dabei vom „Sense making Trieb“, der ähnlich stark ist, wie der Sexualtrieb. Andererseits ist unsere Umwelt viel zu kompliziert, als dass wir sie tatsächlich umfassend verstehen könnten. Wir sind mit unserem Trieb ständig überfordert, denn wir können ihn nicht wirklich befriedigen. Deshalb greifen wir zu Kompensationen. Könige, Kaiser und die Kirche haben jahrhundertelang die Welterklärung für uns übernommen. Aber seit wir in Demokratien leben, hat sich die Lage verändert. Seither ist es so, dass jede Lösung für ein gesellschaftlich relevantes Problem letztlich der Zustimmung einer Mehrheit bedarf. Die Lösungen werden den Menschen dabei von der Politik angeboten, in der ein ständiger Wettbewerb stattfindet, bei dem es darum geht, diejenigen, die abstimmen, davon zu überzeugen, dass die eigene Lösung die beste ist. Damit ist klar, dass die Qualität, zu der demokratisch produzierte Lösungen fähig sind, davon abhängt, wie gut die jeweiligen Mehrheiten über die anstehenden Probleme und deren Lösungen informiert sind. An dieser Stelle holt uns das Dilemma ein. Wir können gar nicht so gut informiert sein, wie wir müssten, wenn wir die richtigen Lösungen aussuchen wollen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Beschaffung von Informationen teuer ist und viel Mühe macht. Warum die auf sich nehmen, wenn die Stimme, die man bei der Wahl abgibt, praktisch kein Gewicht hat, weil man eben nur einer oder eine von Millionen ist?!



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Die Zeile - Kriminalroman

Aaron Hauser 28 Jahre, promovierter Ökonom, lebt alleine in Berlin. Als sein Nachbar stirbt und Aaron einen Fremden beim Diebstahl des Testaments überrascht, stellt er Nachforschungen an. Zu spät wird ihm klar, dass er sich damit in tödliche Gefahr bringt. Seine Neugier macht aus dem unbescholtenen Bürger den meistgesuchten Terroristen des Landes.



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