Kurzgutachten im Auftrag der Freien Demokratischen Partei

Die Aufgabe eines CO2-Preises besteht darin, CO2-Vermeidung kosteneffizient zu organisieren, d.h. die Vermeidung stets dort vorzunehmen, wo die Kosten für die nächste vermiedene Tonne am geringsten sind. Ein CO2-Preis ist nicht dafür da, für die Durchsetzung bestimmter Technologien zu sorgen. 

Der optimale CO2-Preis bestimmt sich durch die Gleichheit von Grenzvermeidungskosten und Grenzschaden der Emission. Dieser Punkt bestimmt sowohl den optimalen Preis als auch den optimalen Umweltzustand. Der optimale Preis entspricht damit nicht den gegenwärtigen Grenzschäden, sondern denen in einem Optimalzustand. Auch hohe Schäden werden durch Vermeidung verhindert, die geringe Kosten verursachen. Allerdings scheitert die Bestimmung eines optimalen Umweltzustandes an nicht zu lösenden Informationsproblemen. Aber wir können den CO2-Preis benutzen, um einen politisch vorgegebenen Umweltzustand (CO2-Vermeidungsmenge) kostenminimal (und damit kosteneffizient) zu erreichen. Notwendig ist dafür ein CO2-Preis, der für alle Emissionen in allen Sektoren und allen Regionen gleich hoch ist. Ein solcher Preis kann durch ein Emissionshandelssystem (ETS) oder eine CO2-Steuer geschaffen werden. 

Aaron Hauser 28 Jahre, promovierter Ökonom, lebt alleine in Berlin. Als sein Nachbar stirbt und Aaron einen Fremden beim Diebstahl des Testaments überrascht, stellt er Nachforschungen an. Zu spät wird ihm klar, dass er sich damit in tödliche Gefahr bringt. Seine Neugier macht aus dem unbescholtenen Bürger den meistgesuchten Terroristen des Landes. 

Plakat Die Zeile

Autoreninfo

Joachim Weimann (geboren 1956 in Düsseldorf) ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Magdeburg. Er ist Autor zahlreicher Sach- und Lehrbücher. »Die Zeile« ist seine erste belletristische Arbeit.

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Herr Breyer hat sehr viel Zeit investiert und eine Art Rundumschlag veranstaltet, in dem er mir die wissenschaftliche Qualifikation abspricht und mich verschwörungstheoretisch der Braunkohle-Mafia zuordnet. Ganz allgemein möchte ich dazu sagen, dass ich weder für noch gegen eine bestimmte Technologie zur Energieerzeugung bin. Mein Interesse ist es nicht, irgendeine Industrie zu fördern oder zu bekämpfen, sondern eine rationale Antwort auf dem Klimawandel zu geben. Mir geht es ausschließlich darum, Klimapolitik kosteneffizient zu gestalten. Dazu mache ich konstruktive Vorschläge und übe Kritik an Ansätzen, die Klimapolitik betreiben wollen, ohne dabei die Kostenseite zu beachten. Eine wie auch immer geartete Verbindung zu Energieunternehmen oder Lobbygruppen besteht nicht und hat nie bestanden. Im Unterschied dazu ist Herr Breyer eindeutig mit den erneuerbaren Energien verbunden. Als langjähriger Mitarbeiter in einem großen Unternehmen der Solarindustrie und Inhaber einer Professur für Solartechnologie kann man ihn sicher ohne Einschränkung als Lobbyist für eben diese Technologie und die zugehörige Industrie bezeichnen. Ich verstehe seine Polemik deshalb als die Äußerung eines Lobbyisten mit eindeutigen ökonomischen Interessen und nicht als die eines Wissenschaftlers. Dennoch möchte ich zu den einzelnen Vorwürfen, die Herr Breyer erhebt, Stellung beziehen.

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